Das Rebhuhn ist "Vogel des Jahres 2026"

Unscheinbarer Feldbewohner für mehr Biodiversität

 

Das Rebhuhn bewohnt Äcker und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Doch das Rebhuhn ist immer seltener zu finden, sein Lebensraum wird immer Monotoner und die Nahrung knapper. Als Kulturfolger steht es heute symbolisch für viele Feldvogelarten, die durch die moderne Landwirtschaft zunehmend unter Druck geraten. 

 

 

 

Ein Rebhuhn guckt aus einer Grünen Wiese mit hohem Gras hervor
Das Rebhuhn sagt Hallo! Foto: Rolf Jantz

 

Mit 81.855 Stimmen hat das Rebhuhn die Wahl zum Vogel des Jahres 2026 gewonnen und löst so ab Januar den aktuellen Vogel des Jahres, den Hausrotschwanz ab.

 

Das Rebhuhn gehört zu den Hühnervögeln, auch ohne schicken Federschmuck ist es hier den Fasanenartigen zuzuordnen. Ihr Federkleid ist nicht ohne Grund unscheinbar, denn die braune Musterung dient als perfekte Tarnung für die Bodennahe Lebensweise der Vögel.

 

Auch wenn sich die adulten Tiere überwiegend vegetarisch ernähren, mit einer Vorliebe für Wildkräutersamen und Grasspitzen, brauchen die Küken in ihrer Wachstumsfase proteinreichere Kost. Für die Jungvögel stehen daher Insekten, Spinnen und andere Kleintiere auf der Speisekarte.

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres gibt es hier.